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Nationalratswahl: FSG vida-Auftakt in Linz

Als Team durchs Ziel auf Platz 1.

FSG-vida Wahlkampfauftakt in Linz

 
Unter dem Motto „Das ist unsere Wahl“ startete die Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft vida (FSG vida) am Dienstag, 12. September 2017, mit einer Großveranstaltung in Oberösterreich in den Wahlkampf für die Nationalratswahl am 15.Oktober. „Herzlich willkommen in ‚deiner Heimat‘“, begrüßte FSG vida-Gewerkschafter Roman Hebenstreit den ehemaligen ÖBB-Chef und amtierenden Bundeskanzler, SPÖ-Vorsitzenden Christian Kern, bei der Veranstaltung als Gast im ÖBB Technische Services-Werk in Linz.

„Es geht darum, dass wir am 15. Oktober als Team die Sozialdemokratie als Erste durchs Ziel bringen“, betonte Hebenstreit vor den über 1.000 TeilnehmerInnen und Gäste. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der FSG-vida-Forderungen und Themen wie 1.700 Euro Mindestlohn, Arbeitsplatzsicherung- und Schaffung, Investitionen in öffentlichen Verkehr und Infrastruktur, die der öffentlichen Versorgung dient, Bestbieterprinzip und Beibehaltung der Direktvergabemöglichkeit bei der öffentlichen Auftragsvergabe, Steuergerechtigkeit, beste Bildung und Ausbildung sowie sichere Pensionen. Die FSG vida-Positionen und Forderungen sollen auch nach dem 15. Oktober 2017 wieder klar im Programm einer von der SPÖ geführten Bundesregierung erkennbar sein, so Hebenstreit.

Eindringlich wurde vor der Neuauflage einer schwarz-blauen Koalition wie in den Jahren von 2000 bis 2006 gewarnt. Dann drohe den österreichischen ArbeitnehmerInnen erneut Lohn- und Sozialdumping, Privatisierungen öffentlichen Eigentums, Steuergeschenke für Millionäre, für die Allgemeinheit zahlen muss, Pensionsraub, längeres Arbeiten bei weniger Freizeit, Aufweichung des ArbeitnehmerInnenschutzes, sowie die Zerschlagung der Arbeiterkammern und der Sozialpartnerschaft. „Der schwarz-blaue Raubzug an den ArbeitnehmerInnen soll offenbar fortgesetzt werden. Wir werden aber nicht zulassen, dass dieses Land zu kurz kommt“, warnte FSG vida-Gewerkschafter Hebenstreit.

Für eine Politik, die das Land ständig krankjammert und es als abgesandelt hinstellt, hat Bundeskanzler Kern kein Verständnis. „Wer dieses Land liebt, der redet es nicht permanent schlecht“, stellt der SPÖ-Vorsitzende fest. Österreich habe jetzt 2,8 Prozent Wirtschaftswachstum und zähle damit zu den Besten in Europa, 80.000 neue Arbeitsplätze seien in den letzten 15 Monaten geschaffen worden, die Arbeitslosigkeit sei entgegen aller Vorhersagen gesunken. „Viele zweifeln das noch an. Wir haben dafür zu sorgen, dass der Wohlstand auch bei den Menschen ankommt: bei den ArbeitnehmerInnen und Klein- und Mittelbetrieben, die das Land tragen, bei den Menschen, die täglich in der Früh aufstehen und etwas leisten. Die sollen bekommen, was ihnen zusteht“, betonte Kern.  

Gegen Ende der Veranstaltung wurde an jede Besucherin und an jeden Besucher ein Stimmenzähler als Motivationsgeschenk überreicht. Alle WählerInnen, die  man bis zum 15. Oktober noch von der SPÖ überzeugt hat, sollen damit gezählt werden. „Ich hoffe auf möglichst viele volle Stimmenzähler bis zum Wahltag. Jede einzelne Stimme zählt!“, ermutigte FSG vida-Bundessekretär Bernd Brandstetter. 

Als krönender Abschluss der FSG vida-Wahlkampfveranstaltung lieferten die „Kernstreiter“ samt Fanclub, eine Blasmusikgruppe bestehend aus ÖBB-Betriebräten, unter tosendem Beifall ein musikalisches Politkabarett der Sonderklasse ab. Mit ihrer Initiative werben sie für eine neue, wieder SPÖ-geführte Bundesregierung unter Bundeskanzler Christinan Kern und unterstützen den Vorzugsstimmenwahlkampf von vida-Chef Roman Hebenstreit, der auf der SPÖ-Bundesliste für den Nationalrat kandidiert.

Die „Kernstreiter“ vertreten die Interessen von 40.000 EisenbahnerInnen im ÖBB-Konzern und sind damit eine starke Stimme in der ArbeitnehmerInnenbewegung. Wie in diesem Land mit ArbeitnehmerInnenrechten umgegangen wird, ist den „Kernstreitern“ besonders wichtig. Und sie haben bereits „EINEN an ihrer Spitze, der schon bewiesen hat, was es heißt, erfolgreich für ArbeitnehmerInnen einzutreten“.

Mehr zu den „Kernstreitern“ unter:
https://www.kernstreit.com
 

 

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